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1989 bis 2019 - 30 Jahre Ambulante Hospizgruppe Biberach

Die Ambulante Hospizgruppe Biberach wird 30 Jahre alt. Ein Grund zum Feiern! Im Herbst 2019 wird es einige Veranstaltungen dazu geben:

 

Samstag, 12. Oktober 2019, 9.00 Uhr - 13.00 Uhr - Infostand

Sonntag, 13. Oktober 2019, 09.30 Uhr - Ökumenischer Gottesdienst in der Friedenskirche Biberach mit den Gospelfriends Biberach und anschließendem Kirchenkaffee

Freitag, 15.11.2019, 18.00 Uhr - Film "Marias letzte Reise" im Traumpalast Biberach

Freitag, 22.11.2019, 18.00 Uhr - Liederabend im Foyer des Museums mit Annett Kuhr "Nur ein Katzensprung", Lieder über den Tod und das Leben

Veröffentlichungen zu den Veranstaltungen folgen noch.

 

Artikel Schwäbische Zeitung, 26.09.2019

Artikel BiKo, 02.10.2019

 

Das Leitungsteam der ambulanten Hospizgruppe Biberach 
Christina Zinser und Monika Berlinghof

 

Biberach sz Das Motto der ambulante Hospizgruppe Biberach bringt die Arbeit der ehrenamtlich Engagierten auf den Punkt: „Lebensbegleitung bis zuletzt“. Genau das ist es auch, was die Menschen in der Hospizarbeit leisten. Sie begleiten Sterbende und ihre Angehörigen auf dem letzten Weg. Passend zum Welthospiztag am 7. Oktober möchte die Gruppe mit einem Benefizabend auf das Thema aufmerksam machen. Unter dem Motto „Vom Leben eben“ sind Marlies Grötzinger und Thomas Walter am Donnerstag, 5. Oktober, zu Gast im Gemeindezentrum St. Martin.

„Wir wollen mit der Veranstaltung die Tabuthemen Sterben, Tod und Abschied in die Öffentlichkeit bringen“, sagt Christina Zinser, Hospizfachkraft und Koordinatorin der Biberacher Hospizgruppe. „Das sind einfach wichtige Themen, die man lieber gerne wegschiebt, wenn man nicht persönlich betroffen ist.“ Weil ein solcher Fall aber schnell eintreten kann, ist es gut, wenn die Betroffenen wissen, an wen sie sich wenden können.

18 Ehrenamtliche sind tätig

Die ambulante Hospizgruppe Biberach gibt es offiziell seit 1989. Aktuell sind 18 Ehrenamtliche in der Hospizgruppe tätig, darunter zwei Männer. „Aber eigentlich waren in Biberach schon seit 1984 Frauen der katholischen Kirchengemeinde unterwegs, mit dem Anliegen, Sterbende zu begleiten“, sagt Christina Zinser. Seit der Gründung vor 28 Jahren ist die Gruppe bei der Caritas angesiedelt. „Seit dieser Zeit hat sich natürlich viel verändert, die Gruppe hat sich weiterentwickelt und das Thema Hospiz ist mittlerweile schon bei den Menschen angekommen“, sagt Zinser. „Wir haben auch ein gutes und umfassendes Netzwerk in der Region.“

Grundsätzlich kommen die Ehrenamtlichen auf direkte Anfrage zu den Betroffenen. „Wir gehen dorthin, wo wir gebraucht werden“, sagt Monika Berlinghof, die seit neun Jahren in der Hospizgruppe arbeitet. „Wir werden angerufen, entweder von den betroffenen Familien oder auch von den Pflegeeinrichtungen, und gehen zu den Menschen nach Hause. Wir begleiten und unterstützen die Sterbenden und ihre Angehörigen bis zum Schluss.“ Dass diese Begleitung oftmals sehr schwer ist, können die Ehrenamtlichen nicht verleugnen. „Natürlich ist es traurig. Aber ich muss sagen, man bekommt mehr zurück, als man gibt“, sagt Christa Ladwig-Siebenbrodt, die seit 2005 in der Hospizgruppe tätig ist. „Die Verbindung, die man mit den Menschen eingeht, ist etwas ganz Großartiges.“ Ihre Intention, warum sie in der Hospizarbeit tätig geworden ist, war ein persönliches Erlebnis: „Ich wollte einfach nicht mehr sprachlos sein. Ich habe sehr viel gelernt und auch mit dem Tod umzugehen, das gibt mir ein positives Gefühl.“

Einmal im Monat treffen sich die Ehrenamtlichen zum gemeinsamen Austausch. Es gibt außerdem Fort- und Weiterbildungen. Auch Supervisionen sind wichtig, denn eine Beratung für Menschen, die in psychosozialen Bereichen tätig sind, sei laut Christina Zinser unerlässlich. „Wir arbeiten natürlich unter absoluter Verschwiegenheit. Weil aber gerade der Umgang mit dem Tod und sterbenden Menschen und deren Angehörigen auch eine psychische Belastung darstellt, ist es wichtig, sich in einem geschützten Rahmen auszutauschen.“ Das schätzt auch Christa Ladwig-Siebenbrodt an ihrem ehrenamtlichen Engagement: „Wir werden mit schwierigen Situationen nicht alleingelassen.“

Tanja Bosch, 2017

 

Veränderung im Leitungsteam

Christa Ladwig-Siebenbrodt hat ihr Amt als Mitglied des Leitungsteams am 19.10.2017 aus persönlichen Gründen mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Wir danken ihr sehr herzlich für die 5-jährige Tätigkeit im Leitungsteam und ihren Einsatz dort.

Hubert Pfender wurde im Rahmen der Nachbesetzung Mitglied des Leitungsteams. Herzlichen Glückwunsch

 

Hubert Pfender, der im Oktober 2017 als neues Mitglied ins Leitungsteam kam, hat leider aus persönlichen Gründen das Amt wieder aufgegeben. Wir bedauern das sehr, als Gruppe und als Leitungsteam, können seine Gründe aber gut nachvollziehen und haben vollstes Verständnis dafür.

Ein Foto des Leitungsteam folgt im Frühjahr.

Aktuelles

14.04.2018 Ehrenamtstag.
Die Ambulante Hospizgruppe Biberach hat sich vorgestellt.

 

 

Ambulante Hospizdienste Region Biberach Saulgau